Immobilien marketing blog

By C9W.de

Virtual Reality im Immobilienmarketing

Eine neue Technik hält Einzug in die Branche.

Die Virtual Reality (VR) - Eine Technik, die längst in anderen Branchen angekommen ist, findet in der etwas trägen Immobilienbranche noch wenig Anwendung. Dabei ist die VR mit ihren realistischen Raumeindrücken wie geschaffen für die Architekturkommunikation. Selbst das räumliche Vorstellungsvermögen von erfahrenen Planern wird durch die virtuelle Darstellung im Headset übertroffen und so kann die Möglichkeit zur Überprüfung von Lichteinfall und Sichtachsen in VR auch in Architekturbüros einen echten Mehrwert darstellen.

Virtual Reality als neues Kommunikationswerkzeug


Schneller als auf der Planerseite schreitet die Verbreitung dieser neuen Technologie auf der Konsumentenseite voran. Ohne Überforderung unerfahrener Anwender lassen sich Objektschnitt, Größe und Raumbeziehungen maßstabsecht erleben und echte Emotionen wecken. Damit ist die Frage nach dem Nutzen von VR auch schon beantwortet, denn Kommunikationsmittel wie Pläne, 3D Visualisierungen und Animationen vermögen Informationen dieser Art oft nicht überzeugend zu transportieren. Die virtuelle Realität bietet also einen echten Mehrwert in der Kommunikation und wird somit ganz sicher als neues Werkzeug seinen Platz im Instrumentenkasten des Immobilienmarketings finden. 


Vorzüge von VR


Bis zu einem bestimmten Qualitätsniveau ist es möglich, dass Ihr Interessent sich ohne Terminstress Ihr Objekt an einem Ort seiner Wahl ansieht. Zeitlich und räumlich unabhängig, online abrufbar oder als vorinstallierte App auf dem Kunden- oder Agenturgerät können die Beteiligten entscheiden wo und wann sie sich die Zeit für eine Tour durch die Immobilie nehmen wollen oder können. Auf diese Weise können Sie mehr Kunden eine Besichtigung ermöglichen und diese auf emotionaler Ebene erreichen.


Denkbar ist aber auch die Einbindung in ein Showroomkonzept. Um das Erlebnis einzigartig zu gestalten empfiehlt es sich einige freie Quadratmetern vorzuhalten auf denen das Neubauprojekt oder auch das Vermietungsobjekt in VR dargestellt und in entspannter Atmosphäre erkundet werden kann. Dabei spielt es selbstverständlich keine Rolle, ob es sich um Wohn- oder Gewerbeimmobilien handelt.

In jedem Fall kann die Darstellung in Einklang mit der Mastermarketingstrategie projekt- und zielgruppenspezifisch detailliert und via interaktiver Informationshotspots und Videos mit Zusatzinformationen ausgestattet werden. Ebenso besteht die Möglichkeit zur Liveauswahl von verschiedenen Ausstattungslinien oder Grundrissoptionen. Besonders spannend sind auch die Implementierung von Smarthome-Elementen wie Lichtsteuerung, Musikeinspielungen und Verschattungs- und Sicherheitselementen wie beispielsweise Rollläden.


Durch den Einsatz dieser immersiven und intuitiv anzuwendenden Technologie vereinfachen Sie Ihren Klienten den Entscheidungsprozess, indem Sie ihnen die Möglichkeit bieten eine intensive Bindung zu der Immobilie aufzubauen - und das lange vor der Fertigstellung. Sie erzeugen ein Verlangen in Ihren Kunden und kommen damit dem Ziel des Präsentationsprozesses - dem Vertragsabschluss - einen großen Schritt näher.


In dem Maße in dem die Technologieentwicklung voranschreitet, ist zu erwarten, dass auch Vermietungsobjekte zukünftig nicht mehr als 3D-Modelle nachgebaut werden müssen, sondern anwenderfreundlich in 3D eingescannt werden können.

Technik:


Um Negativerfahrungen zu vermeiden, sollte auf State of the Art VR Headsets mit hoher Pixeldichte und gutem Bewegungstracking gesetzt werden. Von VR auf Mobiltelefonbasis ist abzuraten, zumal es sich strenggenommen auf diesen Geräten garnicht um VR, sondern um 360° Technik handelt. 


Einzige Ausnahme mit gutem 3-DOF (3 Freiheitsgraden) ist das Gear VR Headset von Samsung mit passenden Galaxy Mobiltelefonen, doch auch dieses eignet sich lediglich zur Darstellung von 360 Grad Inhalten. 


Kurz zu 360:


Wie in diesem Artikel hier beschrieben, gibt es eine große Schnittmenge zwischen 360° und VR. Zur Betrachtung der 360°Inhalte reicht schon ein einfaches Smartphone oder ein Tablet und damit ist 360° als Brückentechnologie zu echtem VR zu verstehen. Das haben auch Schlüsselplattformen wie Facebook und Youtube erkannt und bieten inzwischen für jeden netzaffinen Menschen die Möglichkeit ohne besonderes KnowHow 360° Content ins Netz zu laden.


FAZIT: 


Virtual Reality ist mehr als ein Trend. Vielmehr ist VR die Technik der Zukunft und wird neben der Projektwebseite bald fester Bestandteil des Immobilienmarketingmixes sein wird. 


Gehen Sie voran, entwickeln Sie Ihre VirtualReality-Marketingstrategie und überzeugen Ihre Klienten und Interessenten mit hochimmersiven Erlebnissen und ermöglichen ihnen schon frühzeitig eine Bindung zu der Immobilie aufzubauen.


Wir beraten Sie gerne zu Technik und Anwendungspotential.

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